AKTIVITÄTEN
Eine Ausstellung mit einem Zentrum in der Herklotzgasse 21 und mit Installationen im Straßenraum des Viertels wird am 29. Oktober 2008 eröffnet. Sie wird von Führungen, Abendveranstaltungen und einer Wissenschaftlichen Tagung zum Jüdischen Vereinswesen in Wien begleitet.
Planung und Ausschreibung für eine dauerhafte Denkmal-Setzung an der Stelle des zerstörten Turnertempels werden gemeinsam mit dem Kuratorium für Kunst im öffentlichen Raum (KÖR), der Gebietsbetreuung XV und der Bezirksvertretung vorbereitet.
In einem ersten Schritt werden die AnrainerInnen und BewohnerInnen des Grätzls die Möglichkeit im Rahmen eines BürgerInnenbeteiligungsprojekts haben, ihre Überlegungen zur Platzgestaltung einzubringen.
Zur Ausstellung soll ein Katalog die Ergebnisse der historischen Forschungen gemeinsam mit Darstellungen der projektspezifischen Erinnerungsarbeit publizieren. Ein Buch soll im Jahr darauf die Projektergebnisse in einer erweiterten Perspektive darstellen – mit einem Schwerpunkt auf die Menschen, die als historische Protagonisten und aktive Träger von Erinnerung dem Projekt Leben gaben.
Ein Filmprojekt wird gemeinsam mit der FirstMedia und Egon Humer entwickelt.