|
|
|
RÄUME Der Raum einer jüdischen Vorstadtgemeinde und ihr Zentrum im 15. Bezirk bilden die konzeptuelle Rahmenbedingung des Projekts. Aus dieser werden alle thematischen Fragestellungen wie auch die Formen der Präsentation entwickeln. GESCHICHTE DES RAUMES Was der 13-jährig aus der Sammelwohnung in der Reindorfgasse geflohene Moshe Hans Jahoda heute als „Dreieck seiner Kindheit“ bezeichnet – bestehend aus Turnertempel, Herklotzgasse 21 und Storchenschul – war der Kernbereich der ausgedehnten Gemeinde. Er bildet das Zentrum unseres Projekts. Insbesondere unsere InterviewpartnerInnen kommen mehrheitlich aus diesem Viertel oder waren auf dieses bezogen. AKTIVIERUNG DES RAUMES HEUTE Ausgehend von der Herklotzgasse 21 als Zentrum reaktivieren „Stationen“ ein räumliches Netz jüdischen Lebens in dem Viertel. Die Stationen werden, entsprechend den ehemaligen Funktionen und Nutzungen von Gebäuden und Orten, verschiedenen soziokulturellen Themen gewidmet. LOKAL UND INTERNATIONAL VERNETZTE RÄUME Entsprechend schließt unsere Arbeit an diese dynamischen Raumvernetzungen an. Wir knüpfen unsere Kontakte mit Überlebenden in einem internationalen Gedächtnisraum, gehen in Forschungsreisen den Migrationsbewegungen nach und erweitern unsere Forschung durch internationale Kooperationen. Zwei Migrationswegen soll besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden: WIEN–ISRAEL WIEN–TSCHECHIEN/UNGARN |