WIEN-ISRAEL

Dem Staat Israel und seinen BürgerInnen kommt in dem Projekt eine Hauptrolle zu, weil uns eine durchaus pragmatische Entscheidung nach Israel, und nicht etwa in die USA führte, um Interviews mit Überlebenden zu machen. Aus dieser Entscheidung ergaben sich wiederum weitere Themen für unser Projekt.


Jüdische MigrantInnen-Gruppen, die sich durch ihre sprachliche und nationale Herkunft definierten, fanden in Israel besonders gute Voraussetzungen für den fortgesetzten Zusammenhalt vor: in einem kleinen Land mit überwiegend jüdischer Bevölkerung. In politischen Interessensvertretungen, Kulturvereinen und informellen Kontakten hielten sie die Erinnerung an lokale Gemeinden der Herkunftsländer wach. Daher fanden wir den größeren Teil unserer InterviewpatnerInnen durch Weiterempfehlung innerhalb des Gedächtniskollektivs Israels. Einen kleineren Teil erreichten wir über österreichische Archive (Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Jewish Welcome Service Wien).


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