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VERMITTLUNG Ein umfassendes Vermittlungsprogramm (gefördert durch das BMUKK) begleitete die Ausstellung: Jugendliche aus den umliegenden Schulen wurden aktiv in die Ausstellungsplanung mit einbezogen. - In Workshops in der Schule Friesgasse wurde intensiv zum Thema „Arisierungen“ gearbeitet, die in der Ausstellung präsentierten Fotos zu diesem Thema wurden von dieses Jugendlichen gemacht. - Im Gymnaisum Henriettenplatz stand das Thema „erinnern“ und der aktuelle sozialräumliche Bezug der Jugendlichen zu ihrer Wohn- bzw. Schulumgebung im Mittelpunkt. - Gemeinsam mit dem Künstler und Historiker Niko Wahl erarbeiteten SchülerInnen leuchtende Fotopärchen – „Leuchtgraffities“, die am 9. November im öffentlichen Raum appilziert wurden. Mit einer sozialen Betreuungeinrichtung aus dem Bezirk und der dort angesiedelten „Gesprächsgruppe“ konnten ebenfalls Fotoerinnerungen bearbeitet werden und bildeten so einen andersgewichteten Zugang zum Thema - von einer bereits sehr lebenserfahrenen Workshopgruppe, die einen intensiven Bezug zum Grätzel hat. - In den ersten 10 Ausstellungstagen standen ZeitzeugInnen für Gespräche zur Verfügung. Nach dem Erleben in der Ausstellung hatten Schulklassen die Möglichkeit, direkt mit jenen Personen in Kontakt zu treten, die kurz davor in den Videosequenzen von ihren Erinnerungen erzählt hatten. 30 Schulklassen (insgesamt 800 Kinder und Jugendliche) wurden nach Vereinbarung vorwiegend vormittags und nach Absprache zu bestimmten Themenschwerpunkten durch die Ausstellung begleitet. In dialogischen Führungen erhielten die Jugendlichen einen Einblick in das Thema, der Inhalt der Videos und die dazu entstandenen Fragen wurden in Diskussionen erörtert. Dabei wurde besonderer Wert auf subjektive Eindrücke der jungen Menschen gelegt und ihre persönlichen Bezüge zum Thema angesprochen. Regelmäßig wurden Gruppen außerschulischer Jugendbetreuungseinrichtungen sowie aus der Wiener Erwachsenenbildung durch Ausstellung und Grätzel geführt erhielten je nach Interessensschwerpunkt adaptierte Betreuung. Auch hier zeigte sich die Relevanz der Gespräche in der Ausstellung und auch danach - sowie das mit der persönlichen Auseinandersetzung erweiterte Interesse und Verständnis der BesucherInnen für die Anliegen und Ziele der Ausstellung. |